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Anuradhapura

10.03.2013 ::

Am Bahnhof in Colombo angekommen, fanden wir direkt unser Gleis. Beim Warten auf den Zug waren wir froh, dass wir für sage und schreibe 8,50 Euro ein Erstklässler Ticket gekauft hatten. @Deutsche Bahn: nicht das Ticket um 8,5 % angehoben sondern das ist der Preis !!! Probleme mit ausfallender Klimaanlage in der Eco kennen die hier ebenfalls nicht, weil während der Fahrt Fenster und Türen nämlich komplett geöffnet bleiben. Letztere müssen auch geöffnet bleiben, denn nachdem beim Einsteigen Menschen zwar schon über andere drüber gestiegen sind, sind längst noch nicht alle drin und hängen sich an die Türen dran (siehe Foto). Was ein Wahnsinn, hier aber noch Alltag.
Dagegen sind wir sehr dekadent in der 1. Klasse willkommen geheißen worden. Mit uns waren vielleicht noch 10 Einheimische im Wagon, zwei Kellner die uns mit Essen und Trinken versorgten und zwei Flatscreens die uns per Internet Download mit den neuesten Filmen versorgten.
Zuerst ging es eine Weile mit 30 km/h vorwärts und wir wurden ordentlich durchgeschüttelt. Das mit dem Durchrütteln sollte sich bis zum Aussteigen nicht ändern, allerdings hat der Zug dann irgendwann Fahrt aufgenommen sonst wären wir nach knapp 4 Std. nicht an unserem Zielort angekommen.

Khaan, der Hotelmanager holte uns wie vereinbart vom Bahnhof in Anuradhapura ab. Er vermittelte uns abends noch für heute einen Fahrer, für unsere geplante Tour durch die alten buddhistischen Ausgrabungsstätten.
Um es kurz zu machen, wir haben uns gefühlt jeden Stock und Stein angeschaut, was bei weitem nicht der Fall war, denn dafür braucht man Jahre. Es war an einigen Stellen interessant und aufregend, an anderen dann wieder nicht so spannend und man brauchte viel Fantasie weil kaum noch etwas zu sehen war. Was es aber auf jeden Fall war: heiß und das nicht nur von oben, sondern auch von unten. Wir mussten nämlich jedes Mal die Schuhe ausziehen, wenn wir eine Tempelanlage betreten wollten und barfuß weiter auf den heißen Steinen, die mit der Temperatur bei uns nur als Heisser Stein beim Raclette zum Einsatz kommen! Das ganze sah dann besonders in der letzten Stunde eher nach einem Gangnam-Style Tanz aus. Wir haben auf alle Fälle zur ordentlichen Belustigung der Einheimischen beigetragen! (Und jetzt etwas schmerzende Fußsohlen).

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