Asien, Reiseziele, Thailand
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Chiang Mai

Bei der einstündigen Thaimassage ums Eck für gerade mal 5 Euro stellten wir fest, dass unsere Körper ganz verspannt waren und somit die Mädels alle händevoll zu tun hatten 🙂
Nach einem leckeren Essen und meinem ersten Chang Bier ging es dann auch schon ins Bett, die lange Anreise und der wenige schlafe in den kurzen Flügen machte sich doch bemerkbar.

Sticky Rice mit Mango zum Frühstück und der Tag kann kaum noch besser werden und überhaupt versuchen wir so oft wie möglich und so unterschiedlich wie möglich zu Essen, so das unser Tag bestimmt aus 5 und mehr Mahlzeiten besteht! Und das ist auch gut so. Es ist einfach zu lecker und dabei auch noch günstig, so kostet ein Thai-Curry ca 60 Baht (1,50 Euro). Am liebsten essen wir bei ner Oma am Eck, kleinen Familienküchen oder bei einem der unzähligen Garküchen die hier überall stehen.

Nach 2008 und 2012 ist dass mein dritter Besuch in der zweitgrößten Stadt Thailands (140.000 Einwohner) und ich muss sagen, die Stadt hat eine gute Entwicklung gemacht und ist noch schöner, noch gemütlicher geworden und trägt zurecht den Namen „Rose des Nordens“. Die unzähligen Restaurants, Gästehäuser und Cafés, die Dank lokaler Handwerkskunst zum Großteil sehr stylisch sind, laden zum Relaxen und Verweilen ein.
Was auch gestiegen ist, sind die Anzahl der Touristen in der kleinen Stadt, was sich aber ganz gut auf die unzähligen Tempel und Ausflugsmöglichkeiten (Kletterparks, Dreiländereck, Elefanten streicheln, -füttern, -tanzen, -singen, malen :-)) verteilt. Erst auf den vielen Märkten, meist Nachmittags oder Abends, wenn dann alle wieder da sind, sieht man wie viele doch in der Stadt sind.

Wir mieteten uns wieder einmal einen Scooter um den Tempel Wat Phra That Doi Suthrep in den Bergen zu besuchen, wo ich von einem Mönch mit viel Glück für das Jahr gesegnet worden bin. Die weiteren ersten Tage gestalteten wir unsere Zeit u.a. mit meinen Geburtstagsgeschenken, die mir meine Frau selbstlos geschenkt hat 🙂 3 Stunden Verwöhnprogramm in einem bilderbuchmäßigen SPA (Cheeva SPA) und am nächsten Tag 4 Stunden Aktion beim Zipline. Zipline ist wohl das, was man als Tarzan-Aktion beschreiben könnte und bei dem man im tiefen Jungel sich bis zu 600 m (!) von Baumgipfel zu Baumgipfel rauscht bzw. mit einem Fahrrad oder Skateboard fährt.
Für das Zipline mussten wir etwa eine 3/4 Stunde raus aus der Stadt in die Berge. Da unser Fahrer das, warum auch immer, trotz Serpentinen in nur 30 min schaffen wollte, bekam er Dank eines 8-jährigen chinesischen Jungen prompt die Rechnung. Dieser kotzte die Tom Yum vom Vortag über sich und seinen Vater ins Auto, wir mussten links ranfahren um den Kleinen im Fluss zu baden und das Auto zu putzen und zu lüften. Verzögerung ca. 15 Minuten plus anschließender Reinigung des Autos. Der Kommentar des Jungen zur Fahrkunst des Fahrers hatte wohl bleibenden Eindruck hinterlassen, so dass er die Rückfahrt mehr als passiv gefahren ist.

Wir hatten lange überlegt wie unsere Reise weiter gehen soll. Ob wir nun nach Luang Prabang in Laos wie geplant fliegen oder doch lieber in Chiang Mai verlängern und entschleunigen sollten. Wir haben uns dafür entschieden hier zu bleiben und noch ein paar Tage länger die Gastfreundschaft der Stadt zu genießen. Es fühlt sich so gut an, wenn man vor Ort entscheiden kann, ob man geht oder bleibt, nach links oder recht geht, oder, oder, oder. Manchmal macht es die Sache definitiv nicht einfach, so wissen wir von Erzählungen dass es in Laos bestimmt genauso schön gewesen wäre, aber in diesem Fall fühlt es sich einfach gut an hier zu bleiben.
Da unser Hotel ausgebucht ist, sind wir heute Vormittag zwei Seitenstraßen weiter in ein kleines Familien-Gästehaus mit gerade mal 8 süßen Zimmern eingezogen und sitzen nun bei 30 Grad, strahlend blauen Himmel und Sonnenschein in einem dieser kleinen Cafés und genießen unsere Entscheidung. Später geht es auf die Sunday Walking Street, eine Art Floh- und Künstlermarkt die hier jeden Sonntag die Massen anlockt.

Liebe R+V-ler:
Gerne möchte ich mich an dieser Stelle bei allen für das Abschieds-Urlaubsgeld bedanken. Ich habe es gut investiert und mir davon das Ziplinen und das SPA-Programm gegönnt. Es war großartig und ich konnte mich richtig toll entspannen! Lieben Dank an alle für diese tolle Idee. Fühlt euch gedrückt aus der Ferne 🙂 LG San

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