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„Mein Freund Google“ oder „Ich kotze im Strahl“

Dass ich vom Unternehmen Google kein all zu großer Fan bin, ist kein Geheimnis, aber warum machen sie es mir so leicht meine Meinung nicht zu ändern!?

Meine Anti-Sympathie rührt weniger aus einem mittelmäßigen Betriebssystem für Smartphones, welches offen wie ein Scheunentor ist, als dass sie der Reihe nach gute Programme und Webdienste aufkaufen, sie dann versuchen Zwangs zu verheiraten (oder schließen) und am Ende wirkt alles wie NICHT aus einem Guss.

Hier ein Bsp.:
Alles fing mit dem Blog hier an. Nach dem „Blogspot“ von Google gekauft wurde, MUSSTE ich mir einen Account anlegen und seitdem werde ich nach jedem Login dazu dringend aufgefordert, meine Handy Nr, den Namen meiner Frau, Anschrift und falls möglich Einkommen und Bankverbindung anzugeben. Irgendwo weit unten gibt es ganz klein geschrieben einen Schritt zum Überspringen dieser Datenangabe, der von Zeit zu Zeit umzieht, so dass man sich ja nicht daran gewöhnt, wo er ist.

Als nächstes wurde mein Bilderdienst Picasa von dem sympathischen Alles-Käufer geschluckt. Gott sei dank hatte ich schon nen Account, sonst wäre ich wohl nie wieder an die Bilder gekommen. Zwei Programme – ein Unternehmen. Denkste!
Wenn ich auf dem Blog auf der rechten Seite eine Link zu dem Picasa Webalbum anlege, dauert es oft Tage bis ich Zugriff darauf habe. Das SSO (Single-Side-On), sprich einmal das Passwort eingeben und über zwei Web-Dienste (Blog und Picasa) angemeldet bleiben, funkt wohl erst, wenn ich den zweiten Vornamen meiner Oma angegeben habe.

An das zwanghafte Datensammeln habe ich mich mehr oder weniger schon gewöhnt, aber jetzt haben sie es auf ein neues Level geschafft.
Google hat festgestellt, dass wir in einem anderen Land sind, als in dem wo wir zu Hause sind und auf den Blog zugreifen wollen und den Zugriff verweigert solange wir nicht -endlich- eine Handy-Nummer eingeben, wo eine Bestätigungs-SMS hingeschickt werden kann mit der dann der Zugriff auf den Blog wieder freigeschalltet wird. Diesmal gab es auch kein in klein geschriebenes „später eingeben“ sondern nur „Handy Nr“ oder „Auf Wiedersehen“.

Notiz an mich selbst: das nächste mal einen Urlaubsantrag an Google schicken oder Android-Telefon kaufen, damit sie wissen dass ich im Ausland bin.

Jetzt könnte man sagen, naja so schlecht ist das ja gar nicht. Die haben einen Zugriff der evt. nicht autorisiert ist, festgestellt und wollten Schlimmeres vermeiden. Die Lösung: Wir sind zum nächsten 7-Eleven (Mini-Supermarkt) gegangen und haben uns für 2 Euro eine Pre-Paid Karte -anonym- gekauft und uns dorthin die SMS schicken lassen! So richtig sicher scheint mir das nicht, schon gar nicht in Anbetracht dessen, dass sie von mir eine verifizierte Mail Adresse haben, auf die man das hätte auch schicken können.
Das Spiel haben wir jetzt auf den Philippinen schon gemacht und gerade eben hier in Thailand. Ich stelle mich schon auf ein weiteres mal in Singapore ein, bevor mir das Unternehmen eine „Willkommen zurück“ Nachricht schickt, wenn ich mich wieder in Deutschland anmelde.

Schöne heile Google-Welt!!!

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