Reisevorbereitung, Tipps
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Packliste für eine (Welt)reise

Tick Tack, der Countdown läuft. Nur noch 10 Tage bis zu unserem Start am 23.03 in die große weite Welt. Die Vorbereitungen neigen sich dem Ende und es könnte nun wirklich langsam los gehen – wir sind urlaubsreif 🙂

Nachdem wir euch im ersten Teil unserer Vorbereitungen einen Einblick gegeben haben, was uns rund um das Thema Routenplanung beschäftig hat, gab es im zweiten Teil einen Überblick unserer ToDo-Listen und was man sonst noch alles beachten sollte.

Mein Neffe fragte mich letztens: „Onkel Marco, wie viele Taschen nehmt ihr denn mit auf die Reise?“. Um dieses Thema, und um einige nützliche Tipps auch für Nicht-Weltreisende, möchten wir uns im 3. Teil unserer Vorbereitungen kümmern.

Daten, Zahlen, Fakten:

  •  1x Trolly mit Rucksackfunktion (84 Liter) – gepacktes Gewicht:  16 bzw. 18-Kilogramm (Marco/San)
  •  1x Daypack-Rucksack (ca. 24 Liter)

leichtesgepaeck_blog_weltreise_planung_vorbereitung_hilfe_tipps_packen_organisation_infos_reise_gepäck_05An dieser Stelle möchte ich meinem Dad danken, der den Rollen meiner Reisetasche, die in den letzten Jahren doch einiges an Untergrund gesehen und darunter gelitten haben, ein zweites Leben eingehaucht hat. Nach den Worten: „… um die Rollen brauchst du dir in den nächsten 9-Monaten keine Gedanken machen …“ bin ich mir sicher, dass diese nach dem „MacGyver-Eingriff“ den Rest der Tasche locker überleben werden.

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Nachdem ich, Vater sei dank, wieder auf die altbewährte Reisetasche zurückgreifen kann, brauchte ich mich nicht nach einer neuen Tasche umschauen.
Doch was kommt denn nun rein für so eine lange Zeit? Eine Faustregel, die man immer wieder von Langzeit-Reisenden lesen kann ist: alles was man nicht 2x die Woche in der Hand hat, ist überflüssig. Da ist wohl bestimmt viel Wahres dran. Wir haben uns dazu entschieden so zu packen, als würden wir für 9 Tage verreisen, was der Regel nicht ganz entspricht, aber dem Gedanken sehr nahe kommt. Hier mal ein kleiner Abriss (Marco´s):

 

  • 4x kurze Hosen
  • 2x lange Hosen
  • 1x Trekking Hose
  • 1x Regenjacke
  • 9x Unterhosen
  • 8x T-Shirts
  • 1x Pulli
  • 3x Badehosen
  • 1x FlipFlops
  • 2x andere Schuhe

Im Wesentlichen war es das an Klamotten. Um mal einen Eindruck zu bekommen wie sich das im Verhältnis zu meinem Kleiderschrank verhält, hier ein Bild.   leichtesgepaeck_blog_weltreise_planung_vorbereitung_hilfe_tipps_packen_organisation_infos_reise_gepäck_01

Was fast schon viel wichtiger ist als die Klamotten, sind die vielen kleinen Helferlein, die einem während einer Individualreise immer wieder weiter bringen. Neben dem Schweizer Taschenmesser, Seil, Kabelbinder, Taschenlampe/Stirnlampe, Seil-Schloss waren zuletzt auch eine Mehrfachsteckdose inkl. internationalem Adapter an Board. Dieser wurde nun allerdings – dank USB-Ladefunktion unserer technischen – Geräte durch einen universalen All-in-One-Charger-Adapter mit 2x USB Anschlüssen getauscht. Die Wäscheleine (unten rechts im Bild) hat uns in den letzten Jahren genauso gute Dienste geleistet, wie das Faltbare Waschbecken (links im Bild) – besonders geeignet für Unterwäsche, BH`s & Co von weiblichen Reisenden.

Dieses Mal zum ersten Mal mit dabei: eine Faltbare Essens Box , mit der wir versuchen werden unseren Teil dazu beizutragen Essen in Styropor-Behältern und Plastik-Tüten zu minimieren.

Die Trinkflasche wird meist schon direkt nach dem Security-Check mit Wasser gefüllt (in Asien gibt es dafür extra kostenfreie Trinkwasserstellen, meist in der Nähe der Toiletten) und hat uns zuletzt beim stundenlangen Warten im stickig, heißen Flieger in Afrika einige neidische Blicke unserer Sitznachbarn eingebracht, als wir fast zwei Stunden auf den Board-Service warten mussten.    leichtesgepaeck_blog_weltreise_planung_vorbereitung_hilfe_tipps_packen_organisation_infos_reise_gepäck_03

Ein Thema, was ich am Anfang unterschätzt habe, ist das Thema Vorsorge, was neben einigen vorsorglichen Arztterminen (Zahnarzt, HNO, usw.) in erster Linie das Thema Impfen meint.

  • 3x Tollwut (jeweils im Wochenabstand),
  • 1x Gelbfieber (eine Woche danach ist Schonen angesagt),
  • 2x Cholera
  • 3x Typhus
  • 1x Polio / Tetanus / Diphtherie (eine Impfung)
  • 1x Hepatitis A/B zum Auffrischen

standen auf dem Plan. Was neben viel Zeit beim Arzt vor allem auch den eigenen Körper ziemlich schlaucht! Daher kann man nur empfehlen sich frühzeitig dem Thema anzunehmen!!! Hier ist wichtig, dass man sich über die zu bereisenden Länder informiert (Fit for travel) bzw. die Einreisebestimmungen der zu bereisenden Länder. Denn z.B. darf man in Neuseeland nicht einreisen, wenn man ein Gelbfieber-gefährdetes Land (z.B. Panama, Kolumbien) zuvor besucht hat. Auch wenn man in dem Land selbst einen großen Bogen um diese Region gemacht hat: der Länderstempel im Reisepass ist entscheidend.

leichtesgepaeck_blog_weltreise_planung_vorbereitung_hilfe_tipps_packen_organisation_infos_reise_gepäck_04Es heißt ja, ob man eine gute Krankenkasse hat, weiß man erst, wenn man sie benötigt. Hier hatten wir mit der Techniker Krankenkasse einen guten Partner, denn die Kosten aller Impfungen, rund 500 (!) Euro, wurden bis auf 10%-Eigenanteil übernommen. Das sind schon wieder 45 Übernachtungen 🙂

Einen Zwischenmieter haben wir ebenfalls bereits 5 Wochen vor Abflug gefunden, was uns das Zittern bis zum Abflug erspart hat, ob wir die Kosten der Wohnung erst mal selbst weiter tragen müssen. Das lässt einen doch sehr viel entspannter schlafen! Sympathisch ist er obendrein auch noch 🙂

Was mich die letzten Tage und Wochen sehr eingespannt, und fast an den Rande des Wahnsinns getrieben hat, ist die Verfügbarkeit bzw. Geschwindigkeit des Blogs – möchten wir euch doch das bestmögliche Erlebnis beim Besuch unseres Reiseblogs bieten. Bitte entschuldigt, wenn es das eine oder andere Mal noch sehr langsam öffnet.
Dank dem Einsatz einiger fachkundiger Freunde (tausend Dank an Lisa und Ben) und Arbeitskollegen (Christopher, Anna und Robert) haben wir es nun schon verbessern können und ich bin guter Dinge, dass wir es bis zum Abflug komplett in den Griff bekommen werden. Ein besonders großes DANKESCHÖN gilt außerdem meinem Bruder, der sich in einigen gemeinsamen (Nacht-)schichten dem Thema sehr geduldig angenommen hat. Danke!!!

 

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